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Artikelnummer: 37020503
Draußen friert es, drinnen steht das Thermostat auf zwanzig Grad und alles, was sich schließen lässt, ist zu. Völlig verständlich, denn im Winter möchten Sie die Wärme gerne im Haus halten. Doch gerade dann verschlechtert sich die Luftqualität in Ihrem Zuhause schnell. Die gute Nachricht: Sie können Ihr Haus auch im Winter lüften, ohne zu frieren und ohne dass Ihre Energiekosten stark steigen. Es kommt vor allem auf cleveres Lüften an, abgestimmt auf die Lüftung, die Sie zu Hause haben.
In diesem Blog lesen Sie unter anderem, warum eine gute Lüftung im Winter unverzichtbar ist und was Heizung und Klimaanlagen mit der Luft im Haus machen. Außerdem erfahren Sie, warum die Dämmung Ihres Hauses bestimmt, wie viel Sie lüften müssen. Anschließend gehen wir die einzelnen Lüftungssysteme mit Ihnen durch: natürliche Lüftung, bei der die Lüftungsgitter offen bleiben und Sie clever stoßlüften, Lüftungsanlagen mit reiner Abluft, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und dezentrale Lüftungsanlagen. Am Ende dieses Artikels wissen Sie genau, welche Schritte Sie für frische und zugleich warme Luft im Haus unternehmen können, den ganzen Winter lang.
Die wichtigsten Punkte aus diesem Blog im Überblick:
Im Winter verbringen wir viele Stunden in den eigenen vier Wänden. Dann ist es natürlich angenehm, wenn es drinnen schön warm ist. Also wird die Heizung oft höher gedreht, während Fenster, Türen und Lüftungsgitter geschlossen bleiben. So bleibt die Wärme drinnen, und Spinnen, Fliegen und anderes Ungeziefer bleiben draußen. Ein logischer Gedanke, aber fatal für Ihre Lüftung! Sie verschließen damit nämlich fast alle Öffnungen, durch die frische Außenluft in Ihr Haus gelangt, obwohl Sie genau diese frische Luft für ein gesundes Raumklima brauchen.
Währenddessen geht das Leben drinnen ganz normal weiter. Sie atmen, kochen, duschen und trocknen vielleicht Ihre Wäsche in der Wohnung. All diese Tätigkeiten bringen CO2 und Wasserdampf in die Luft. Ohne frische Luft bleiben diese Gase und Gerüche im Haus hängen. Die Folgen bemerken Sie oft erst später: Müdigkeit auf dem Sofa, schlechterer Schlaf, Kondenswasser an den Fenstern am Morgen oder schwarze Schimmelflecken in der Ecke des Badezimmers. Möchten Sie wissen, welche Beschwerden ein schlecht belüftetes Haus noch verursachen kann? Dann lesen Sie unseren Blog über Gesundheitsprobleme durch schlechte Belüftung.
Es gibt eine Ausnahme: Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung regeln die Zufuhr frischer Luft und die Abfuhr belasteter Luft selbst. Haben Sie eine solche Anlage, können Fenster und Türen einfach geschlossen bleiben. Wie das funktioniert, lesen Sie weiter unten in diesem Blog.
Heizen scheint ein einfacher Vorgang zu sein: Die Temperatur im Haus steigt. Viele wissen jedoch nicht, dass die Luft dadurch auch trockener wird. Kalte Außenluft enthält von sich aus nur wenig Wasserdampf. Wird diese Luft erwärmt, bleibt die Menge an Wasserdampf gleich, doch warme Luft kann viel mehr Wasserdampf aufnehmen. Dadurch sinkt die relative Luftfeuchtigkeit deutlich. Deshalb fühlt sich die Raumluft im Winter oft trocken an, mit trockenen Augen, einem kratzenden Hals oder statisch aufgeladenen Haaren als Folge. Eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent empfinden die meisten Menschen als am angenehmsten.
Gleichzeitig gelangen den ganzen Tag über Stoffe und Gase in die Raumluft. Sie bleiben im Haus, bis Sie sie durch Lüften abführen:
CO2Kohlendioxid
Entsteht beim Ausatmen. Je mehr Menschen sich in einem Raum aufhalten, desto schneller steigt der CO2-Gehalt.
H2OWasserdampf
Entsteht unter anderem beim Duschen, Kochen, bei laufendem Wasserhahn und beim Atmen. Schlägt sich an kalten Fenstern und Wänden nieder.
PMAerosole und Feinstaub
Schwebende Teilchen, unter anderem vom Kochen, von brennenden Kerzen, vom Sprechen und Niesen. Sie bleiben lange in der Luft.
VOCTVOC
Flüchtige Stoffe aus Reinigungsmitteln, Parfüm, Farbe und neuen Möbeln. Sie riechen sie nicht immer.
Um diese Stoffe und die dazugehörigen unangenehmen Gerüche schnell abzuführen, ist eine gute Absaugung nötig. Doch zur Absaugung gehört auch die Zufuhr: Die Luft, die Ihr Haus verlässt, muss durch frische Außenluft ersetzt werden. Schließen Sie alle Außenluftdurchlässe und Lüftungsgitter, kann diese frische Luft nirgendwo mehr hereinkommen. Bei Lüftungsanlagen, die nur Luft absaugen, muss das Lüftungsgerät dann härter arbeiten, um trotzdem Luft abzusaugen. Das hören Sie oft an einem Brummen oder Pfeifen, und die Luft wird dann durch Ritzen unter Türen und entlang der Fensterrahmen nach innen gezogen.
Wir verstehen gut, dass Sie an kalten Wintertagen die Wärme im Haus halten und kalte Zugluft vermeiden möchten. Deshalb geben wir Ihnen im weiteren Verlauf dieses Blogs nützliche Tipps, wie Sie Ihr Haus im Winter gut, energiesparend und ohne zu frieren lüften, für jedes Lüftungssystem.
Ist die Luft im Haus zu trocken? Dann ist weniger Lüften nicht die Lösung, denn dadurch steigt der CO2-Gehalt wieder an und Gerüche bleiben länger hängen. Besser ist gezieltes Lüften: Lüften Sie nicht länger als nötig, lassen Sie einen Feuchtigkeitssensor oder CO2-Sensor bestimmen, wann zusätzlich gelüftet wird, und drehen Sie die Heizung nicht höher als nötig. Je wärmer die Luft, desto niedriger die relative Luftfeuchtigkeit. Ein paar Zimmerpflanzen oder ein Wasserverdunster am Heizkörper helfen ein wenig. In Häusern mit Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung ist ein Luftbefeuchter für die Lüftungsanlage die wirksamste Lösung. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.
Immer mehr Menschen heizen ihr Haus ganz oder teilweise mit einer Klimaanlage. Eine moderne Split-Klimaanlage arbeitet im Winter als Wärmepumpe und entzieht der Außenluft Wärme, selbst bei Frost. Bei hohen Gaspreisen ist das eine attraktive und zugleich energiesparende Alternative zur Gasheizung, vor allem wenn Sie mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom erzeugen. Achtung: Eine Klimaanlage erwärmt die Luft, die sich bereits im Raum befindet, und führt keine frische Außenluft zu. Auch wenn Sie mit einer Klimaanlage heizen, bleibt Lüften im Winter also notwendig. Wie Klimaanlage und Lüftungssystem am besten zusammenarbeiten, lesen Sie in unserem Blog Klimaanlage und Lüftung kombinieren.
Immer mehr Häuser werden besser gedämmt, unter anderem durch Fassadendämmung, Wärmeschutzverglasung und Kunststofffenster mit Dichtungen. Gut für Ihre Energiekosten, aber dadurch gelangt auch weniger frische Luft von selbst durch Ritzen, Fugen und alte Fensterrahmen ins Haus. Je besser Ihr Haus gedämmt ist, desto weniger können Sie sich auf diesen natürlichen Luftaustausch verlassen. In einem gut gedämmten Haus ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung daher die beste Wahl: zentral mit einem Gerät für das ganze Haus oder dezentral pro Raum. So regeln Sie die Zu- und Abluft kontrolliert, ohne dass Wärme verloren geht.
Im Folgenden lesen Sie für jedes Lüftungssystem, wie Sie im Winter am besten lüften. Sie sind nicht sicher, welches System Sie haben? In unserem Blog über die verschiedenen Lüftungssysteme finden Sie es ganz einfach heraus.
Bei der natürlichen Lüftung kommen weder ein Motor noch Lüftungskanäle zum Einsatz. Der Luftstrom entsteht durch Unterschiede in Luftdruck und Temperatur: Warme, belastete Luft steigt nach oben und verlässt das Haus durch Öffnungen im oberen Bereich des Gebäudes. Dadurch wird kühlere, frische Außenluft über Außenluftdurchlässe, Lüftungsgitter und Ritzen nach innen gezogen. Auch Wind, der auf die Fassade trifft, drückt Luft ins Haus. Natürliche Lüftung funktioniert also nur, wenn diese Öffnungen auch wirklich offen sind.
Lassen Sie Außenluftdurchlässe und Lüftungsgitter im Winter geöffnet! Das fühlt sich vielleicht an, als würden Sie Wärme verschwenden, doch das hält sich in Grenzen. Kalte Winterluft enthält nämlich wenig Feuchtigkeit und lässt sich dadurch schnell erwärmen. Feuchte, klamme Raumluft fühlt sich dagegen kälter an, sodass Sie das Thermostat eher höher drehen. Zieht es bei starkem Wind oder strengem Frost zu sehr? Stellen Sie die Außenluftdurchlässe dann auf eine niedrigere Stufe, schließen Sie sie aber nicht ganz. Reinigen Sie Lüftungsgitter und Außenluftdurchlässe außerdem ab und zu, damit Staub den Luftstrom nicht blockiert. Wie das geht, lesen Sie in unserem Blog über die Reinigung von Lüftungsgittern.
Neben offenen Lüftungsöffnungen hilft Fensterlüften dabei, in kurzer Zeit viel Feuchtigkeit und CO2 abzuführen, zum Beispiel nach dem Duschen oder nach einem Besuch. In Häusern mit Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung ist zusätzliches Fensterlüften meist nicht nötig. Bei natürlicher Lüftung funktioniert Lüften im Winter am besten kurz und kräftig, als Stoßlüften:
Der Effekt: Die Luft im Raum ist innerhalb weniger Minuten ausgetauscht, während Wände, Böden und Möbel ihre Wärme speichern. Nach dem Schließen der Fenster ist der Raum dadurch schnell wieder warm. Lüften Sie einen Raum, tauschen Sie nur die Luft in diesem Raum aus. Öffnen Sie die Fenster im ganzen Stockwerk, erneuern Sie die Luft im gesamten Stockwerk auf einmal. Diese Räume profitieren im Winter am meisten vom Lüften:
Schlafzimmer
Direkt nach dem Aufstehen, bei geschlossener Schlafzimmertür. So verschwinden die Feuchtigkeit und das CO2 der Nacht.
Badezimmer
Nach dem Duschen, bei geschlossener Badezimmertür. Ziehen Sie auch die Fliesen mit einem Duschabzieher trocken.
Küche
Nach dem Kochen, während die Dunstabzugshaube noch kurz weiterläuft. So verschwinden Kochdunst und Essensgerüche.
Wohnzimmer
Morgens und am Ende des Tages, mit geöffneten Fenstern auf zwei Seiten des Hauses.
Wie lange Sie Ihr Haus im Winter lüften müssen, hängt vom Wetter ab. Der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen sorgt für einen schnellen Luftstrom: Je kälter und windiger es draußen ist, desto schneller wird die Luft im Haus ausgetauscht. Bei Frost und Wind reichen oft schon 5 Minuten, an einem windstillen Tag rechnen Sie mit 10 bis 15 Minuten. Sie möchten es genau wissen? CO2-Messgeräte zeigen Ihnen für jeden Raum, wie es um die Luftqualität steht. Steigt der CO2-Wert über 1.000 ppm, ist es Zeit zu lüften oder die Lüftung höher zu stellen. Wie ein CO2-Messgerät die Luftqualität misst, lesen Sie in unserem Blog Wie funktioniert ein CO2-Messgerät?
Bei Lüftungsanlagen mit reiner Abluft saugt ein zentrales Abluftgerät die belastete Luft über Ventile in Küche, Badezimmer und WC ab. So führt das Abluftgerät Luft mit viel CO2 oder Feuchtigkeit schnell nach draußen ab. Die frische Luft, die an ihre Stelle tritt, strömt auf dieselbe Weise nach wie bei der natürlichen Lüftung: über Außenluftdurchlässe in der Fassade oder in den Fenstern. Ihr Haus darf gut gedämmt sein, solange die Zufuhr frischer Luft nicht vollständig verschlossen ist. Da das Abluftgerät ununterbrochen absaugt, sind offene Außenluftdurchlässe hier besonders wichtig. Sind sie geschlossen, entsteht im Haus Unterdruck, und es kommt zu den Geräuschen und der Zugluft, über die Sie weiter oben in diesem Blog gelesen haben.
Schalten Sie Ihre Abluftanlage im Winter nie aus, auch nicht, um Wärme zu sparen. Ohne Absaugung bleiben Feuchtigkeit und CO2 im Haus, mit Kondenswasser und Schimmel als Folge. Möchten Sie weniger warme Luft absaugen? Stellen Sie das Abluftgerät dann auf die niedrigste Stufe, wenn Sie nicht zu Hause sind oder schlafen. Beim Kochen und Duschen stellen Sie das Abluftgerät dagegen auf die höchste Stufe, bis etwa eine halbe Stunde danach.
Am klügsten lüften Sie mit einer Abluftanlage im Winter bedarfsgeführt. Sensoren messen dabei ständig den CO2-Wert oder die Luftfeuchtigkeit, und das Abluftgerät passt seine Stufe automatisch daran an. Zusätzlich abgesaugt wird nur, wenn die Luftqualität es erfordert. Da Sie weniger warme Luft unnötig absaugen, strömt über die Außenluftdurchlässe auch weniger kalte Luft nach, und die Wärme bleibt länger im Haus. Sehen Sie sich zum Beispiel unsere Kategorie Lüftungsanlage mit Feuchtigkeitssensoren an, oder rüsten Sie Ihr vorhandenes Abluftgerät mit separaten Sensoren nach, sofern Ihr Gerät das unterstützt. Mehr erfahren? Lesen Sie unseren Blog Was ist bedarfsgeführtes Lüften?
Lassen Sie Ihre Abluftanlage außerdem regelmäßig warten. Saubere Tellerventile und ein sauberes Abluftgerät saugen besser ab und sind leiser. Wie Sie dabei vorgehen, lesen Sie in unserem Blog über die Pflege von Abluftanlagen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.
Haben Sie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (siehe unsere Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung), dann übernimmt diese das Lüften im Winter vollständig für Sie. Die Anlage führt ununterbrochen belastete Luft ab und holt frische Außenluft herein. Im Wärmetauscher gibt die warme Luft, die Ihr Haus verlässt, ihre Wärme an die kalte Außenluft ab, die hereinströmt, ohne dass sich die beiden Luftströme vermischen. Die frische Luft kommt so bereits vorgewärmt ins Haus. So sorgt die Anlage für eine gute Luftqualität, ohne dass Sie Wärme verschwenden.
Manche Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind mit einer Wärmepumpe kombiniert. Diese nutzt die Wärme aus der Abluft zusätzlich, um Ihr Haus oder das Warmwasser zu erwärmen. Sehen Sie sich dazu unsere Kategorie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Wärmepumpe an.
Manche Luftbefeuchter für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können im Sommer auch kühlen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blog über adiabatische Kühlung. Wählen Sie demnächst eine neue Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung aus? Dann können Sie auch auf ein Modell mit Enthalpietauscher achten, das neben Wärme auch einen Teil der Feuchtigkeit zurückgewinnt. Nicht jede Anlage ist dafür geeignet. Mehr erfahren? Lesen Sie unseren Blog Was ist ein Enthalpietauscher?
Sie haben keine zentrale Lüftungsanlage, aber einige Räume in Ihrem Haus sind gut gedämmt? Denken Sie an ein Wohnzimmer mit Wärmeschutzverglasung und gedämmten Wänden, während im Obergeschoss noch Einfachverglasung vorhanden ist. In einem solchen gut gedämmten Raum gelangt kaum noch frische Luft von selbst hinein. Dezentrale Lüftungsanlagen sind dann eine praktische Lösung. Ein solches kompaktes Gerät setzen Sie in die Außenwand des Raumes ein, ohne Lüftungskanäle durch das ganze Haus. Genau wie eine zentrale Anlage führt ein dezentrales Lüftungsgerät belastete Luft kontrolliert ab und holt frische Luft herein, während die Wärme aus der Abluft zurückgewonnen wird. Alles über die Möglichkeiten lesen Sie in unserem Blog Alles, was Sie über dezentrale Lüftung wissen müssen.
Sie wissen jetzt, wie Sie im Winter richtig lüften, ohne zu frieren oder hohe Energiekosten zu haben. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps für jedes Lüftungssystem noch einmal im Überblick:
Natürliche Lüftung
Abluftanlage
Lüftung mit WRG (auch mit Wärmepumpe)
Dezentrale Lüftung mit WRG
Wenn Sie im Winter auf das Lüften verzichten, merken Sie das früher oder später immer. Feuchtigkeit schlägt sich an kalten Fenstern und Wänden nieder, Schimmel und Hausstaubmilben haben freie Bahn, und ein hoher CO2-Gehalt macht Sie müde und unkonzentriert. Lüften Sie also jeden Tag, auch wenn es draußen friert. Sie sind unsicher, welche Lösung zu Ihrem Haus passt? Unsere Lüftungsexperten helfen Ihnen gerne weiter.
In den FAQ unten beantworten wir die häufigsten Fragen zum Lüften im Winter. Sie haben eine Frage zu Ihrem eigenen Haus oder Lüftungssystem? Wenden Sie sich gerne an unseren Kundenservice, wir beraten Sie gerne.
Offen. Bei geschlossenen Außenluftdurchlässen sammeln sich Feuchtigkeit und CO2 im Haus an, und das Risiko für Kondenswasser und Schimmel steigt. Bei starkem Wind oder strengem Frost können Sie die Außenluftdurchlässe auf eine niedrigere Stufe stellen, solange sie nicht ganz geschlossen sind. Nur mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung brauchen Sie keine Außenluftdurchlässe, da die Anlage selbst frische Luft zuführt.
Gelüftet wird im Winter den ganzen Tag über, durch offene Außenluftdurchlässe oder eine Lüftungsanlage, die ununterbrochen läuft. Zusätzlich können Sie mehrmals täglich stoßlüften. Wie lange das im Winter nötig ist, hängt vom Wetter ab: Bei Frost und Wind reichen oft 5 Minuten mit geöffneten Fenstern auf zwei Seiten des Hauses, bei Windstille 10 bis 15 Minuten.
Nein, lassen Sie Ihre Abluftanlage im Winter immer eingeschaltet. Ist das Abluftgerät aus, werden Feuchtigkeit, CO2 und Kochgerüche nicht mehr abgeführt. Möchten Sie Energie sparen, wählen Sie nachts oder wenn Sie nicht zu Hause sind die niedrigste Stufe.
Am wirksamsten ist ein Luftbefeuchter, der der Luft zusätzlichen Wasserdampf zuführt. Haben Sie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, ist ein Luftbefeuchter für die Anlage die einfachste Lösung: Sie schließen ihn an die Anlage an, und so wird die Luft im ganzen Haus befeuchtet. Außerdem hilft es, nicht länger als nötig zu lüften und die Heizung nicht höher als nötig zu drehen, denn je wärmer die Luft, desto niedriger die relative Luftfeuchtigkeit. Mit einem CO2-Messgerät, das auch die Luftfeuchtigkeit misst, prüfen Sie, ob die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent bleibt.
Eine Klimaanlage erwärmt die Luft im Raum, holt aber keine frische Luft von draußen herein. Lassen Sie Ihr Lüftungssystem daher einfach eingeschaltet und die Außenluftdurchlässe offen. Eine Split-Klimaanlage lässt sich gut mit einer Abluftanlage oder einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kombinieren.
Weniger, als viele denken. Trockene Winterluft ist schnell aufgewärmt, während sich feuchte Raumluft kälter anfühlt und Sie die Heizung deshalb höher drehen. Mit bedarfsgeführter Lüftung oder einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verringern Sie den Wärmeverlust noch weiter.
Wir von Lüftungsland legen Wert darauf, dass wir immer erreichbar sind und Ihre Fragen so schnell wie möglich beantworten. Deshalb können Sie uns unter mehreren Adressen erreichen, auch per Chat oder WhatsApp. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
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