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Was ist Lüftung - System ABCD

Belüftung in der Form, wie wir sie kennen, lässt sich am besten beschreiben als:
Der mehr oder weniger kontinuierliche Austausch der verschmutzten (Innen-)Luft durch saubere (Außen-) Luft.


Der Hauptgrund für die Lüftung ist die positive Beeinflussung der Luftqualität. Jeder hat irgendwann einmal gelüftet oder ist damit indirekt in Kontakt gekommen. Einige Beispiele hierfür sind: Öffnen eines Fensters (Ausblasen von Luft), Lüften über Fenstergitter oder Belüfter.



Belüftung und Gesundheit gehen Hand in Hand

Die Luftqualität in der Wohnung wird von fünf Faktoren beeinflusst:

      1. Feuchtigkeit - pro Person sind dies 300 bis 700 Gramm Wasserdampf pro Stunde
      2. CO2 - Wir produzieren 20 Liter CO2 pro Stunde
      3. Feinstaub vom Kochen und von Gas- und Holzöfen
      4. Flüchtige organische Verbindungen/Konzentrationen aus Baumaterialien
      5. Radioaktives Gas Radon/Thoron aus dem Untergrund/Boden


Die ersten drei Faktoren werden vom Menschen beeinflusst und wirken sich bei schlechter/weniger guter Belüftung auf das Lebensumfeld aus.
Die Forschung zeigt auch, dass eine schlechte Luftqualität fatale Auswirkungen hat:

      • Konzentration
      • Müdigkeit
      • Kopfschmerzen
      • Schlechter Schlaf
      • Schwache Arbeitsmotivation


Die Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen steigert Freude und Lebensqualität.



Bessere Belüftung in der Wohnung, welche Möglichkeiten gibt es?

Die Bedeutung der Belüftung hat in den letzten Jahren auf der Planung von Regierungen, Wohnungsbaugesellschaften und Hauseigentümern immer mehr an Bedeutung gewonnen. Zum Teil aufgrund der Maßnahmen, die von der Regierung/den kommunalen Einrichtungen vorgeschrieben werden, aber auch aufgrund von Subventionen und dem Bewusstsein für die Auswirkungen schlechter Belüftung.

Eine Wohnung kann über vier verschiedene Grundprinzipien belüftet werden, die auch als (Lüftungs-)System ABCD bezeichnet werden. Die vier verschiedenen Belüftungsmethoden werden wie folgt beschrieben:


Belüftungssystem A

Natürliche Zufuhr dank Natürlicher Abfuhr

System A, die natürliche Zu- und Ableitung von Luft. Diese Art der Belüftung ist vollständig abhängig von der Windstärke (Druck) auf die Fassade und den Positionen der Wand-, Fenster- oder Türgitter. In der Praxis, insbesondere in der (kalten) Winterperiode, sehen wir, dass die Mehrheit der Nutzer mit einem System A die Gitter teilweise oder sogar ganz schließen. Auf diese Weise wird kaum oder gar nicht mehr gelüftet Die positiven Folgen sind, dass keine Wärme verloren geht, aber sie überwiegen nicht die negativen Folgen wie das Einatmen von kontaminierter Luft, Konzentrationsprobleme, schlechter Schlaf, Kopfschmerzen, trockene bis brennende Augen und so weiter.


Das Ausströmen von Luft (Öffnen des Fensters) wird ebenfalls von System A abgedeckt.

System A
Vorteile Nachteile
  • Die Gitter können direkt zwischen Glas und Rahmen platziert werden und sind somit kostengünstig in der Anschaffung.
  • Keine Stromkosten
  • Während einer Renovierung leicht zu erreichen
  • Seit 2006 ist diese Form der Belüftung in Neubauten nicht mehr erlaubt.
  • Umluft im Raum
  • Windabhängig, ohne Wind wenig oder keine Belüftung
  • Nicht einstellbar auf der Basis von Volumen, Feuchtigkeit, CO2. Oftmals nur manuell einstellbar durch einen Schieber im Gitter


Belüftungssystem B

Mechanische Zufuhr, Natürliche Abfuhr


System B, eine Belüftungsmethode, bei der die Luft mittels Überdruck ausgestoßen wird. Die zugeführte Luft wird mit Hilfe eines (mechanischen) Belüfters in die Wohnung geblasen. Die oft kältere Außenluft wird durch das Kanalnetz verteilt und gelangt in Räume wie Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad, Toilette usw. Indem ein höherer Überdruck als draußen erzeugt wird, wird die Luft durch Fenster- oder Wandgitter nach außen gedrückt.


Der Nachteil dieses Systems ist, dass in feuchten Räumen die Luft nicht richtig abgeführt wird.

System B
Vorteile Nachteile
  • Konstante Frischluftzufuhr
  • Kältestrom
  • Wärmeverlust
  • Hoher Überdruck
  • Gerüche verbreiten sich leicht im Haus


Belüftungssystem C

Natürliche Zufuhr, Mechanische Abfuhr

System C, eine Lüftungsmethode, bei der die Luft mittels Unterdruck durch Fenstergitter in das Haus gelangt. Der Unterdruck wird durch das Absaugen durch die mechanische Vorrichtung verursacht. Die Absaugvorrichtungen werden standardmäßig in Nassräumen installiert. Denken Sie dabei an die Toilette, das Bad, den Lagerraum und die Küche. Die Fenster- oder Wandgitter für die natürliche Zufuhr finden sich häufig in Wohnbereichen, wie Schlafzimmer, Küche und Wohnzimmer. Die Luft strömt durch Überlauf* aus dem Wohnraum in einen Nassraum.


*Überlauf = die Verdrängung von Luft mittels Unter- oder Überdruck von einem Raum in einen anderen durch einen Spalt unter der Tür.


System C
Vorteile Nachteile
  • Einstellbar (Positionen, CO2, Feuchtigkeit, Temperatur)
  • Leicht zu installieren
  • Wärmeverlust
  • Belüftung auf der Basis von Unterdruck
  • Leichte Zugluft und Kältegefühl
  • Luft tritt ungefiltert ein


Mechanische Lüftungssysteme können drahtlos und über Sensoren (Feuchtigkeit, CO2), aber auch über einen festen Dreistellungsschalter betrieben werden. Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten und das komplette Angebot an System C Belüftern.

Belüftungssystem D

Ausgewogene Belüftung mit Wärmerückgewinnung basierend auf mechanischer Zu- und Abfuhr

System D, eine Belüftungsmethode, bei der Wärme aus der Luft zurückgewonnen wird. Das Prinzip ist wie folgt: Die Luft wird in die so genannten Wohnräume eingespeist und in Nassräume abgeführt. Diese Luft durchströmt den Wärmetauscher und wird wiederverwendet. Die zurückgewonnene Wärme wird dann mit der Frischluft von außen vermischt. Die erwärmte und gefilterte Luft wird dann über die Versorgungsventile in die Wohnräume zurückgeblasen. Das D-System zeichnet sich durch vier Anschlüsse aus. Zwei Anschlüsse führen zur Außenseite (Ansaugung und Auslass) und zwei zur Innenseite (Zu- und Abfuhr) der Luft.


System D
Vorteile Nachteile
  • Angenehmes Raumklima
  • Geringer Wärmeverlust
  • Hohe Effizienz
  • Einstellbar (Positionen, CO2, Feuchtigkeit, Temperatur)
  • Filterung der Luft (Filter G3, G4, F7)
  • Getrennte Zu- und Abfuhr
  • Erstanschaffung
  • Größere Maßnahme im Falle einer späteren Anwendung/Renovierung
  • Filter austauschen (1x alle 6 bis 12 Monate, je nach Standort und Nutzung des Hauses der Wohnung)


Der thermische Wirkungsgrad dieses Verfahrens hängt vom verwendeten Lüftungssystem (WRG) ab und liegt zwischen 90% und über 98%. Die meisten D-Systeme können drahtlos und über Sensoren gesteuert werden, siehe hier die verschiedenen System-D-Lüfter.


Zusammenfassend

Die vier verschiedenen Abbildungen der Systeme (ABCD) sagen nicht viel aus über z.B. die Unterschiede in Konstruktion, Ansatz, Komfort, Budget usw. Um die Unterschiede noch besser und anschaulicher zu machen, haben wir versucht, die beiden gängigsten Systeme, nämlich die 'Systeme C und D' zu vergleichen. Diese werden mit den gängigsten Entscheidungen bei der Auswahl oder Festlegung eines Lüftungssystems im Haus in Betracht gezogen.

  System C System D
Verbrauch + + + + + + +
Geräusch + + + + + +
Effizienz - + + + + +
Wartung + + + + + +
Wartungskosten + + + + +
Komfort + + + + + + + +
Anschaffung + + + + + +
Luftqualität + + + + + + + +


Lüftungstechnische Beratung

Mit über achtzehn Belüftungsberatern sprechen wir täglich mit Hunderten von Menschen. Wir sind daher stolz darauf, als der größte Belüftungsspezialist in Deutschland bezeichnet zu werden. Mit unserer kostenlosen Belüftungsberatung helfen wir Hauseigentümern, Unternehmen und Kommunen, einen Schritt weiter zu gehen, um die Luftqualität zu verbessern und nachhaltiger zu gestalten, was zu einem gesünderen Leben in Deutschland führt.


Brauchen Sie eine Beratung?
Werfen Sie einen Blick auf unsere Kontaktseite und lernen Sie uns kennen.

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